3D-gedruckte Lagerringe

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Franke Leichtbaulager mit Gehäuseteilen aus dem 3D-Drucker sind die vermutlich leichtesten Drehverbindungen der Welt. Hergestellt aus feinstem Aluminium-Granulat und versehen mit einer leichten und doch festen Wabenstruktur, sind sie bis zu 90% leichter als herkömmliche Stahllager.

Wie funktioniert das?

Zunächst werden die Bauteile in einem CAD-Programm angelegt. Das Programm zerlegt das Bauteil in unzählige Schichten, um den Laser Ebene für Ebene auf die richtige Bahn zu schicken.

 

 

Per Laserstrahl wird das Alu-Pulver im Drucker an denjenigen Stellen verfestigt, die später die Gehäuseteile bilden. Nach jeder Laserschicht wird neues Pulver aufgetragen und wieder gelasert. So lange bis das ganze Teil „gedruckt“ ist.

Um den ganzen zur Verfügung stehenden Raum zu             nutzen, werden mehrere Teile gleichzeitig gedruckt. In unserem Falle konnten vier komplette Lager in einem Arbeitsgang gefertigt werden. Der Druck dauerte 13 Stunden.

Video: So entstehen 3D-Druck-Leichtbaulager!

Experteninterview zu Leichtbaulagern aus dem 3D-Drucker

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